Sonntag, 19. Juni 2016

Orlando

Mal ehrlich, ist ein ausgetickter Evangelikaler als Massenmörder unvorstellbar? Mich würde es nicht wundern, sollte ich noch zu meinen Lebzeiten von einer solchen Tat hören. Springen in den USA nicht etliche Waffennarren mit der Bibel in der Hand durch die Gegend? Den Kommentatoren aber ging es in erster Linie darum den Fokus, weg von den Muslimen auf die "verhassten" Christen zu lenken, das hat Methode. Und erinnert stark an die reflexartigen Äußerungen die nach jedem Terrorakt durch die Medien gehen, jetzt ja nicht die Muslime in Sippenhaft nehmen und flankierend, präventiv den "Rechten" eine Instrumentalisierung der Ereignisse unterstellen. So gerieren sich die Medienmacher zu Verteidigern des Islam, verstehe das wer will! Dem Normalbürger ist solches Querdenken fremd, der ahnt instinktiv woher die Gefahr kommt, da können die Meinungsmacher sagen was sie wollen, der deutsche Michel mag träge sein zum Protest aber ganz blöd ist er auch nicht!        

bei Idea als Leserbrief veröffentlicht

Donnerstag, 4. Februar 2016

Ein bisschen Spaß muss sein !



Der Bischof meint die AFD Außengrenzen, wobei er Rasentheorien mit ins Spiel bringt.
Die Frage ist allerdings, hat Frau Petri überhaupt etwas gesagt, oder wurde der Verfassungsschutz
beobachtet? Gabriel ist jetzt der  Erzengel und das Pack hat eine politische Heimat gefunden.
Mit Waffengewalt will die AFD auf mindestens 11 Prozent kommen, zumindest in kirchlichen Gremien. Aber nur wenn nicht gezündelt wird, sonst gibt es eine Schmutzkampagne.
Das finden aber einige skandalös und absurd. Auch die linken und rechten Extremisten.
Göring-Eckardt macht jetzt im evangelischen Posaunenchor mit, aber nur wenn Österreich die grünen Bürgermeister an der Grenze nicht kontrolliert.
Die Kernaussage scheint mir allerdings zu sein " wir wissen nicht wie sich alles entwickeln wird".
Das ist Weisheit pur und macht Hoffnung !

Kommentar an Idea online zum Thema: Christen in der  AFD !?
Irgendwie alles Gaga oder ?

Freitag, 4. Dezember 2015

Robbi`s Wahlempfehlung

Gedanken zur Landtagswahl in BW

Ja was wählen sie denn, die Leute die jeden Sonntag in die Kirche gehen?
Wohin mit dem Kreuz? Nein! Nicht das  Deko Accessoire vom Büchertisch.
Viele Jahre gab es eigentlich nur eine Option, die Parteien mit dem " C für christlich" waren erste Wahl. Sicher ein paar ganz Fromme entschieden sich  für die  bibeltreuen Christen oder die christliche Liga. Das war immer die richtige Wahl für Leute die konsequent gegen Abtreibung, Homoehe und künstliche Befruchtung sind.
Man konnte sich aber auch für Rot entscheiden, dass steht für soziales Handeln, auch  das war Jesus enorm wichtig. Die die Schöpfung mit aller Kraft bewahren wollten machten ihr Kreuz bei Claudia Roth  und vermutlich finden auch die einen gnädigen Gott.
Gelb für die Freiheit des Christenmenschen, sollte die FDP sich berappeln, wäre auch eine Möglichkeit.
Und die frommen Wahlverweigerer berufen sich darauf nicht von dieser Welt zu sein.
Man sieht alles ist möglich, alles erlaubt und alles auch irgendwie theologisch erklärbar.
Ein Hoch erstmal auf die Demokratie, die beste Staatsform in der Geschichte der Menschheit seit König David aus dem Amte schied.
Aber anstrengend ist sie schon diese "Volksherrschaft"  nicht jeder fühlt sich zum herrschen berufen und es kann auch ganz schön zermürbend sein, dieses Beschäftigen mit Politik und gesellschaftlichen Fragen. Auch darum schreib ich diese Zeilen, ihr solltet nach dieser Lektüre einfach euer Kreuz dorthin machen, wo ich es euch empfehle, ihr macht doch sonst auch immer alles was man euch sagt.
Spaß beiseite, was wählen wir denn nächstes mal ?
Seid ehrlich, ihr hattet die letzten Jahre ein wachsendes Unbehagen die Unionsparteien zu wählen.
Das wundert  nicht, es ist durchgesickert, die sind ziemlich weit  nach links gerückt, in die Mitte sagt man, das könnte auch zwischen den Stühlen bedeuten und so fühlt es sich auch irgendwie an.
Die waren schon lange das "kleinere Übel"
Aber hier möchte ich unbedingt einfließen lassen, unsere "Mutti" (Angela Merkel) ist beachtenswert, ich empfinde sowas wie Stolz, wenn sie auf internationalem Parkett agiert und sichtbaren Respekt von allen Vorturnern dieser Welt bekommt. Da hatten wir schon schlechtere Repräsentanten.
Ja Deutschland ist wieder wer und das bedeutet für uns, immer schön bescheiden bleiben und nicht vergessen wo wir vor 70 Jahren standen.
Übrigens vor 70 Jahren wurde Auschwitz befreit, was gar nicht geht für fromme Wähler ist auch nur der kleinste Anflug von Antisemitismus und Antizionismus, die Juden gehören zur Familie.
Gottes Augapfel tastet man nicht ungestraft an !
Deswegen muss man nicht alle Juden toll finden, den Friedmann zum Beispiel kann ich gar nicht leiden, Karl Marx hat deutlichen Schaden angerichtet. Genauso wenig muss man jede Handlung der israelischen Regierung verstehen, aber  hinter Israel stehen  ist deutsche Bürgerpflicht!
"Staatsräson" hat Mutti gesagt !
Zu Möllemann-Zeiten gab es antijüdische Strömungen in der FDP, so wie heute bei den Linken, also Holzauge sei wachsam!
Zurück zur Union, verwässerte Familienpolitik, Aufgabe von konservativen Werten, Schnellschüsse beim Atomausstieg, Eurorettung, Griechenlandrettung  Multikultiträume, ehemals nur von den Grünen geträumt und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, die kann man wählen, man muss aber nicht. Aber die dürfen gerne dominierende Kraft in Deutschland bleiben.
Ich glaube nicht an einen Wandel im Sinne eines durchgreifenden Paradigmenwechsels in der deutschen Politik. Ich hoffe aber auf eine korrigierende, Einfluss nehmende Kraft neben den etablierten Parteien.
Wie Eingangs erwähnt, die soziale Komponente ist nicht außer Acht zu lassen, die Versorgung der Armen, der Unterprivilegierten, der Alleinerziehenden, die Sozis sind immer wieder das soziale Gewissen der Nation, ein Paradoxon, dass gerade diese Partei mit der Agenda 2010 das schwache Deutschland auf Vordermann brachte.
Man halte von Gerhard Schröder was man will, aber das hat er gut gemacht.
Die heutigen Köpfe allerdings sind nicht wirklich beeindruckend, man denkt halt gern an Leute wie Willi Brand und Helmut Schmidt zurück, dass waren noch Männer!
Geben wir`s doch zu, oft entscheidet  auch einfach nur Sympathie für die Alphatiere oder unser Bauchgefühl, dass ist nicht verwerflich aber rational sollten wir trotzdem bleiben.
Nochmal zu den christlichen Kleinparteien AUF, PBC, Zentrum und wie sie alle heißen mögen, die haben alle ihre guten Motive, aber es kann nicht sein, dass jede christliche Hinterhofgemeinde seinen exklusiven politischen Arm hat, solange die nicht in der Lage sind ihre Kräfte zu bündeln, sind diese Stimmen verlorene Stimmen und werden nicht wahrgenommen. Und übrigens:
Jesus sagte "mein Reich ist nicht von dieser Welt", dass kann man als klare Trennung von Glaube/Kirche und Staat interpretieren, also wir Christen streben keinen Gottesstaat an, da unterscheiden wir uns deutlich von den Muslimen.
Das kann bedeuten Politik ist nicht gleich Umsetzung der Bergpredigt in allen Teilen.
Politik bedeutet viele manchmal zu viele Kompromisse, daran muss man sich gewöhnen.
Stichwort "Kräfte bündeln" darin sehe ich die eigentliche  Chance für uns.
Die Konservativen, christlich Gesinnten sollten sich als Kraft verstehen ein Selbstverständnis
entwickeln, sich wahrnehmen als Fels in der Brandung des Neo-Liberalismus, des Zeitgeistes,
der Aufweichung ewiger Werte und als Gegengewicht gegen den dominierenden links/grünen Mainstream.
Hat sich doch so entwickelt, links ist Salonfähig geworden, rechts ist gleich rechtsradikal, die Nazikeule wird  kräftig geschwungen, Fremdenhass unterstellt, dort wo  man eine geregelte Zuwanderung einfordert. Man ist Homophob, sprich krank wenn man dem Homo-Hype und Gender-Wahnsinn nichts abgewinnen kann. Die Verstaatlichung der Kindererziehung und Rekrutierung aller weiblichen Arbeitskräfte gilt als fortschrittlich. Islamkritik ist Islamphobie also schon  wieder etwas pathologisches.
Patriotismus und mehr Souveränität der Nationalstaaten wird als Nationalismus verbrämt.
Und Dumpfbacken und Pack, also einfach blöd und böse sind all diejenigen sich von den genannten Parteien nicht vertreten fühlen und ihre Unzufriedenheit äußern.
Die Eliten in Politik und Medien überschlagen sich in Superlativen der Ausgrenzung und Anklage, dass sollte uns stutzig machen.
Doch da hat sich was entwickelt im Land, da bildet sich ein Gegengewicht und da taucht auch etwas auf am Horizont ein kleiner Lichtstreif, die Leute unserer DNA  finden zusammen, artikulieren sich, begehren auf, organisieren eine Demo, haben ihre Foren im Internet.
Ein eher inhomogener Haufen, mit sicherlich auch grenzwertigen Leuten an den Rändern auch das darf nicht verschwiegen werden.
Aber ist es nicht eine Genugtuung zu realisieren, es gibt einen nennen wir es "wertkonservativen" Block" in Deutschland, noch nicht alle sind vom linken Mainstream erfasst, es gibt noch eine Meinung neben der Herrschenden.
Links/Rechts wird der Sache eh nicht wirklich gerecht, auch wenn wir Christen überwiegend einen eher rechtslastigen Schwung haben.
Also um auf den Punkt zu kommen, mein Tipp für euch wäre die AFD, hier sehe ich konservative Positionen gesichert, pragmatische Lösungen herausgearbeitet, christliche Werte betont und alles noch nicht so durchgestylt wie bei den etablierten Parteien.
Dort gibt es vernünftige Köpfe, Gauland, Petri, Meuthen und viele andere.
Ich sehe eine Chance für bekennende Christen dort ihre Positionen zu lancieren, die AFD könnte zum politischen Arm der konservativ/christlichen "Bewegung" werden.
Lasst euch nicht kirre machen, geht den Hetzern nicht auf den Leim. die überwiegende Mehrheit der AFD Leute kommt aus der bürgerlichen Mitte und nicht wie so gerne dargestellt vom rechten Rand.
Geht in euch, denkt darüber nach, geht wählen, suchet der Stadt (Nation) Bestes.










































Sonntag, 4. Oktober 2015

Vineyard und die Flüchtlinge

Das Ehepaar Bühlmann hat die Linie vorgegeben, wie man als Christ die derzeitige Masseneinwanderung einzuschätzen hat, damit bin ich nicht ganz einverstanden !

Es ist legitim sich auf die Schrift zu berufen und richtig ist das Gott die Nächstenliebe an Armen,Waisen und  "Fremdlingen" einfordert.
Wir handeln im Geist der Bibel wenn wir Menschen Zuflucht gewähren  und unterstützen. Der Staat tut dies aus vorrangig humanitären Gründen in Verantwortung gegenüber der Weltgemeinschaft, der Einzelne so er denn fromm ist und die christliche Gemeinschaft aus christlichen Motiven.
Es darf aber hinterfragt werden ob die derzeitige "Völkerwanderung" noch abgedeckt ist durch biblische Verse die uns zur Barmherzigkeit gegenüber Fremden auffordert. Apropos Barmherzigkeit: Paulus sagt,  "wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen ", offensichtlich hat "Güte" auch eine Grenze. Das Wort Gottes scheut sich nicht uns mit scheinbaren Widersprüchen zu konfrontieren und zwingt uns zur Dialektik.
Schaut man sich die Bibelstellen zum Stichwort "Fremdling" an so ist neben der Aufforderung zur Fürsorge durch das Volk Gottes, auch die eingeforderte Anpassung der Fremden an verschiedene Bräuche Israels auffallend.
Wichtig erscheint mir ein Ausspruch des Paulus "tut Gutes, zuallererst den Glaubensgenossen". Gal, 6
Da lese ich heraus. Wir dürfen unseren Einsatz für Flüchtlinge fokussieren auf Mitchristen. Die Ost-Europäischen Länder nehmen vorrangig syrische und irakische Christen auf.
An anderen Stellen werden wir aufgefordert zunächst in unserem direkten Umfeld zu wirken, ich verstehe dies als natürliche Handlungsfolge, zuerst kümmern wir uns um uns selber, dann um die Familie, dann um Freunde und Nachbarn, dann um die Leute im Stadtteil oder Dorf dann für die Region , dann fürs ganze Land, dann Europa und dann die ganze Welt.
Unsere Verantwortung nimmt sozusagen mit der Zunahme der Entfernung ab.
Ich stimme Martin Bühlmann nicht zu, wenn er suggeriert der Westen sei Schuld am weltweiten Dilemma, insbesondere dem der dritten Welt.
Das ist mit Verlaub "alt linkes" Gedankengut, da werden  Kolonialismus (ist auch schon ein paar Jahre her) und global agierende  Konzerne für alles Unheil in der Welt verantwortlich gemacht. Hauptfaktoren für Krieg, Armut und Elend, sind aber Machtansprüche, Geldgier und (politischer/religiöser) Fanatismus. Ohne uns aus der Verantwortung zu stehlen, aber den Schuh müssen wir uns nicht anziehen.
Die Nationen waren eine Idee Gottes und drücken seine Lust an der Vielfalt aus. Nationale Identität ist etwas positives, ich wage zu sagen von Gott gewollt. Kollidiert das mit Multikulti-Visionen ? Wir brauchen sicher keine Angst vor Muslimen haben, aber es wäre naiv zu glauben, das eine Zunahme von Islam-Gläubigen ohne Einfluss auf unser Land bleibt. Hier sei noch mal auf die Bibelstellen verwiesen die die Fremdlinge zur "Integration" zwingt, da sehe ich eine zu lasche Haltung unserer Verantwortlichen. Da ist schon die Frage wer inspiriert oder dominiert wen, wir die Muslime oder umgekehrt ?  Ich denke es gibt tatsächlich eine große Bereitschaft der Bevölkerung besonders unter den Gläubigen zur Hilfe, aber auch Bedenken vor Überfremdung, Islamisierung und nicht gelingender Integration. Die gesellschaftlichen Konsequenzen durch die Flüchtlingsströme einfach auszuklammern ist kurzsichtig. Eine undifferenzierte Willkommenskultur wie Martin Bühlmann fordert, würde  Massen-Einwanderung begünstigen wie wir sie im Ansatz gerade erleben und die dann über Jahre anhält. Es gibt seriöse Hochrechnungen die den Nachzug von Familienangehörigen mit einrechnen, die prognostizieren uns bis 2020 eine Migrationswelle von 10 Millionen Menschen. Wer bringt diese in Arbeit und Brot wo sind die leerstehenden Wohnungen, wer übernimmt die Integrationsarbeit ? Vineyard ?
Diese Zahlen bereiten zu recht Sorge, wir deutschen Christen haben  zuerst Verantwortung für die deutsche Bevölkerung im Sinne von "suchet der Stadt Bestes" , dass hat nichts mit Egoismus zu tun sondern mit gesundem Menschenverstand (und Selbsterhaltungstrieb) der auch von Gott kommt. Die Probleme einfach ausblenden und romantisch an optionale Möglichkeiten denken wäre naiv.
Vor einem Jahr war Bühlmann mit Kippa in Berlin unterwegs, seine Eindrücke und Erlebnisse vor allem mit Muslimen, sollte er sich nochmal vor Augen führen. Wenn wir als Christen gesellschaftlich relevant sein wollen, sollten wir die Stimmung im Land genau verfolgen oder wie Luther sagt dem Volk aufs Maul schauen.
Ich gehe noch einen Schritt weiter, ich unterstelle, das Ausblenden von Problemen verursacht durch Migration, das Schönmalen der untragbaren Situation, begünstigt eine fremdenfeindliche Stimmung im Land und ist mitverantwortlich für die wachsende Kluft in der Gesellschaft.
Die Flüchtlingswelle zu instrumentalisieren um unser Gemeindewachstum anzukurbeln, oder endlich eine Aufgabe zu haben, finde ich eher peinlich.
Ich sehe bei Bühlmann zum einen die Aufforderung zur Liebe, da ist nichts einzuwenden, aber in der Einseitigkeit der Betrachtung,  blendet er die eher beklemmende Realität aus, was ich für nicht ausgewogen halte. Wir Christen sollten für Nächstenliebe und Offenheit stehen, aber auch für Besonnenheit, Weitblick und Machbarkeit.
Desweiteren bin ich ein Verfechter der Trennung zwischen Kirche und Staat, dass kann sicher auch zu Irritationen führen (siehe Bildungsplan und Homo-Ehe), ist aber die beste Lösung und verhindert eine korrumpierte Kirche. Auch das ist ein nennenswerter Unterschied zwischen den beiden Religionen, der Islam kennt diese Trennung nicht.
Man sollte die Bibel nicht überstrapazieren und zur Staatsführung einsetzen wollen. Die Botschaft der Bibel ist doch vorrangig auf Beziehung des Einzelnen zum Schöpfer hin ausgelegt.
Man kann die Bergpredigt nicht einfach eins zu eins auf die Politik eines Landes übertragen.
Und ich bin  rege im Netz unterwegs und empfinde die Mehrheit der christlich, konservativen Leute, denkt ähnlich wie ich.

Donnerstag, 13. August 2015

Frau Metternich und die rechte Schublade

fühle mich fast schon rehabilitiert, bin ich doch auch so ein Gegner der Homo- Ehe, des Genderismus, des Bildungsplans, Abtreibung geht gar nicht, Euro-Rettung sehe ich kritisch und die Zuwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen muss gestoppt werden, also das volle konservative Programm wie von Frau Metternich richtig beschrieben.
Oh Gott, ich könnte mir sogar vorstellen die AFD zu wählen !
Mit einem Neo- Nazi verbindet mich gar nichts ! Ich würde mich als einen Anti- Faschisten bezeichnen und  Aggression  in Wort und Tat empfinde ich abstoßend,
dass gilt aber auch für linke Autonome.
Bei der allgegenwärtigen Verunglimpfung, des  konservativen Weltbildes sehe ich mich dennoch nicht als Opfer, den Gefallen tu ich diesen Meinungsmachern nicht.
Die Ausgrenzung und  der Shitstorm gegen "Rechte" hat etwas Totalitäres und bestärkt mich, in meiner Vorsicht gegen linke Ideologen.
Entweder muss der Begriff "Rechts" neu definiert werden, dann bin ich gerne Rechts, oder wir einigen uns auf etwas (sozial) Verträgliches.
Der Mangel an Differenzierung, respektive das bewusste Vermengen, konservativer und Ultra Rechter Positionen durch so manchen Medienvertreter, mag zwar den einen oder anderen Wähler 
verunsichern und somit im Sinne des Erfinders wirksam werden, ist  für unsere Demokratie und den gesellschaftlichen Frieden aber kontraproduktiv.
Es generiert den viel beschworenen "Wutbürger" der sich mit Verlaub verarscht fühlt, und zu dumpfen Reaktionen neigt.
Demokratie lebt von den verschiedenen Sichtweisen, Beton- Köpfe von links und rechts, hatten aber schon immer den gleichgeschalteten "Bürger" im Sinn, also gilt auch hier "wehret den Anfängen " !

Leserbrief an die Schwäbische 

Dienstag, 4. August 2015

Flüchtlinge und die Beiß-Reflexe von Cicero Chef Schwennicke

Sie nutzen gerne das Wort Reflexe, geben ihm aber eine negative Bedeutung.
Eigentlich sind Reflexe was Gutes, sie helfen beim Überleben und belegen ein intaktes Abwehrsystem. Um ihre brauch ich mir wohl keine Sorgen machen, ihre Beiß-Reflexe scheinen zu funktionieren, zumindest in Richtung Seehofer, Orban und Cameron. Keine Frage, Zäune, Hunde und Taschengeldentzug werden das eigentliche Problem nicht lösen respektive die Ursachen nicht beseitigen. Nebenbei bemerkt, "von Hunden jagen" das sollte wohl eine Metapher sein oder? Aber mal ehrlich wer glaubt allen Ernstes, dass zeitnah die Geisel des IS oder die Verarmung weiter Teile Afrikas gestoppt werden kann? Oder sehen sie Anzeichen, dass der arabische Frühling aufs Neue ausbricht? Wohl nicht, die Völkerwanderung bleibt uns erhalten und wer weiß wie sich die Lage in Ost-Europa entwickelt. (Stichwort Ukraine)
Lieber Herr Schwennicke, kann es sein, dass der Vinho Verde bei ihnen Stimmungs-aufhellend wirkt ? Ihr Optimismus und Ode an die Heimat in Ehren, aber die vielen Menschen werden uns erhalten bleiben. Ich kenne eine nette syrische Familie aus Kobane, die dürfen und wollen in Deutschland bleiben und das kann ich gut verstehen. Zurück zu den Reflexen, die können gepaart mit der von ihnen gepriesenen Vernunft, vor viel Unheil bewahren und in diesem Sinne, bin ich froh über Politiker, die noch welche haben und zulassen!



http://www.cicero.de/salon/heimat-ist-nicht-nur-ein-ort/59657#comments

Donnerstag, 16. Juli 2015

Schauprozess mit Oskar Gröning

Leserbrief an meine Haus + Hof Zeitung, "die Schwäbische Zeitung"
Die Sache hat mich echt aufgeregt !

Der Mann hat Schuld auf sich geladen, wie viele tausende Mittäter ebenso, aber die sind verstorben und wurden nie zur Rechenschaft gezogen.
Ein Trauerspiel der deutschen Justiz. Jetzt nach 70 Jahren, wird ein milde dreinschauender Großvater verurteilt.
Angesichts des Schreckens der Vergangenheit, ein irgendwie peinlicher Vorgang. Scheint es doch nur Gutmenschen zu geben bei dieser Posse, die Richter, die Anwälte, die Öffentlichkeit, sogar der Täter, der die Größe hatte sich zu entschuldigen.
Da verschleppt man jahrzehntelang anstehende Gerichtsverfahren, will die Decke des Schweigens nicht lüften, aber  sich nun sonnen im Licht der Gerechtigkeit.
Nach versäumter Aufarbeitung der Naziherrschaft, jetzt eine zur Schau getragene Bestürzung und scheinbare Verantwortung.
Ich jedenfalls schäme mich für die deutsche Vergangenheit und für die deutschen Institutionen.