Donnerstag, 1. Dezember 2022

die letzte Generation

Ich finde die EKD könnte mit Greenpeace fusionieren, die Synergieeffekte wären riesig. An den Schnittstellen, Bewahrung der Schöpfung und Öffentlichkeitsarbeit könnten beide Organisationen sich gegenseitig befruchten. Die “letzte Generation” als zusätzlicher Impulsgeber wäre auch denkbar, einfach als Signal an die jungen Menschen, “auch wir wissen wie es sich anfühlt, wenn alles zu Ende geht”. Vor meinem inneren Auge sehe ich schon ein ansprechendes Logo, der Regenbogen als Zeichen christlicher Hoffnung, ein kleines Kreuz im Hintergrund und vielleicht noch eine geballte Faust, heutzutage sind aussagekräftige Bilder immens wichtig ! Als Teil einer Doppelspitze sehe ich die junge Heinrich, ein erfrischendes Gesicht und mit einem androgynen Touch, der personifizierte Aufbruch in ein neues Zeitalter.

Mittwoch, 30. November 2022

Methodisten segnen Homo-Ehe

ich sehe folgendes Szenario auf uns zukommen. Die Katholische Kirche fungiert für die traditionellen Evangelikalen wie ein Schutzschild (wer hätte das gedacht), solange diese, Homo-Ehe und Ordination von schwulen Menschen ablehnt, wird der Staat die moralisch/ethischen Grenzlinien der Frommen respektieren müssen. Das ist der schieren Größe und dem Einfluss der weltweiten KK zu verdanken. Einer offenen Konfrontation mit der Kirche geht man aus dem Weg. Sollte aber, vielleicht bereits durch den nächsten Papst (könnte ja ein Liberaler werden ) die KK dem Zeitgeist erliegen und ihre Haltung zum Thema Homosexualität dem allgemeinen Trend anpassen, stehen die Evangelikalen plötzlich alleine da. Dann haben die Staatsorgane freie Hand und werden mit einem modifiziertem ” Diskriminierungsgesetz ” das Festhalten an biblischen Standpunkten kriminalisieren. Wir werden dann zum Ärgernis, sind diejenigen die der Entwicklung zur liberalen, diversen und gerechten Gesellschaft im Wege stehen. Spätestens dann wird uns unser Glaube etwas kosten. .............................................

Dienstag, 8. November 2022

jedes Knie muss sich beugen, jede Zunge muss bekennen...

Ja richtig ! das Christentum erhebt keinen politischen Machtanspruch, ( zumindest in Deutschland) aber einen Wahrheitsanspruch eben doch und das drücken die Verse am Stadtschloss überdeutlich aus und daran stoßen sich die “Humanisten” . Nach ihrer Überzeugung ist jede Religion gleichwertig, meistens im Sinne von gleich überflüssig. Ich empfinde diesen Konflikt so bezeichnend mit beinahe prophetischer Dimension: der geistliche Kampf in der Himmelswelt heruntergebrochen in Berlin im Streit um biblische Wahrheit und antigöttlichen Bestrebungen, ausgelöst durch wenige Schriftzeichen an einem Bauwerk. Wie entscheidet sich das “deutsche Volk” wohin schlägt das Pendel aus, Hop oder Top, unser christliches Erbe anerkennend oder nicht, für oder gegen den lebendigen Gott? Quo vadis Germania? (Kommentar im Pro-Medienmagazin)

Montag, 17. Oktober 2022

Bäume pflanzen: "Jesus würde gleich den Spaten schwingen!"

Da der „moderne“ Mensch kein Sünder mehr sein will der Vergebung braucht, glaubt er, wenn überhaupt auch an einen anderen Jesus. Wie hier an einen Öko-Jesus der gerne Bäume pflanzt. Weil es diesen Jesus in Wahrheit nicht gibt, kann man ihn auch nicht erleben. Die Kernbotschaft des Evangeliums ist nun mal „Sünder selig zu machen „. Das Lamm Gottes wurde nicht für Birken und Fichten geopfert sondern für eine verlorene Menschheit. Wird das nicht gepredigt, wird auch niemand daran glauben. Somit schließt sich der Kreis, nämlich die Abwärtsspirale die überall hinführt nur nicht in den Himmel ! (Kommentar bei Jesus.de)

Montag, 12. September 2022

ich bin der Weg, oder synodaler Weg ?

Mal angenommen die Leute würden mit ihren Forderungen durchkommen, was würde sich tatsächlich verändern ? Gehen dann plötzlich alle Homosexuellen in die Kirche, oder gibt es eine Erweckung bei den Frauen ? Vermutlich nicht, die KK in der westlichen Welt verliert Einfluss und Schäfchen, freilich der Skandal des Missbrauchs wirkt wie ein Turbolader, aber Hauptursache ist wohl schlicht und ergreifend eine allgemeine Abwendung vom Glauben. Die jahrzehntelange Demontage des Glaubens trägt ihre Früchte, der synodale Weg ist dabei nur ein zeitgeistiges Phänomen, ohne Wirksamkeit auf die spirituelle Beschaffenheit unserer Gesellschaft. Das hat der Papst schon richtig erkannt, mit seinen polemischen Worten, dass man keine zweite evangelische Kirche brauche. Das Kartenhaus, oder besser die potemkinschen Dörfer der Volkskirchen fallen in sich zusammen, die Substanzlosigkeit drückt aus allen Poren. Die Verheißung "wo zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln bin ich mitten unter ihnen" scheint nicht mehr wirksam zu sein. Vermutlich, weil man sich im eigenen Namen trifft !? "Was nennt ihr mich Herr und tut nicht was ich euch sage" . Das Ende wird wie der Anfang sein, eine kleine aber entschlossene Schar Jünger wird dem Herrn nachfolgen und vielleicht nochmal "den Erdkreis bewegen" . Gegen allen Widerstände und Anfeindungen, das Kommen des Herrn erwartend ! (Kommentar bei Jesus.de )

Mittwoch, 27. Juli 2022

Schland

Deutschland ist ein zwiespältiges Land. Von den gewalttätigen Germanen über das finstere Mittelalter zur Reformation, auf das Religiöse bezogen wohl der einschneidenste Paradigmenwechsel der bis in die Jetztzeit seine Segenspuren für die gesamte Christenheit hinterlässt ! Dann wiederum das dunkelste Kapitel der Menschheit, der Völkermord an Gottes auserwähltem Volk während der Nazi-Herrschaft. ( eine verkürzte Retrospektive ) Heute erleben wir die offene Rebellion gegen Gottes Schöpfungsordnung, Deutschland ganz vorne dabei, durch Genderideologie, Homoehe, Abtreibung und was sonst noch aus der Hölle hervorquillt. Die Deutschen, Satans fünfte Kolonne ? Es übersteigt meine Vorstellungskraft wie das alles im Himmel bewertet wird, ich befürchte allerdings wir stehen unter göttlicher Beobachtung und sollten den Bogen nicht überspannen ! ( Versuch eines Kommentars für das Promedienmagazin, wurde aber nicht veröffentlicht, erfüllt vermutlich nicht die Kriterien einer "wertschätzenden" Kommunikation )

Sonntag, 29. Mai 2022

Kirchentag in Stuttgart

“Auf dem 102. Katholikentag ist vom katholischen Glauben wenig bis nichts zu spüren. Irgendwann weiß keiner mehr, ob man in der SPD-Zukunftswerkstatt, beim Diversity-Event von Google oder im Sommercamp der Grünen Jugend ist” (Die Welt) So wie bei der CDU unter Angela Merkel die “Sozialdemokratisierung” stattgefunden hat, so soll die KK sich zur EKD wandeln. Sprich ein weltoffenes, esoterisches, politisches Etwas, das nur noch ansatzweise was mit traditioneller Kirche zu tun hat. Nun wäre das nicht weiter tragisch, man könnte ja auch die Arbeitszweige mit Kindern und Jugendlichen auslagern, eine weitere Gefahrenquelle wäre somit gebannt. Glaubenstechnisch ist die Kirche schon seit Konstantin auf dem absteigenden Ast, doch hatte die Volksfrömmigkeit immer eine Art konservierende Wirkung für die Gesellschaft. Es drängt sich der Eindruck auf, je mehr die Obrigkeit der Kirche zuspricht, umso größer die Gefahr ! Die Zukunft der “Kirche” ist freikirchlich, oder zumindest in Parallelstrukturen zu finden, so denn diese sich erfolgreich dem Zeitgeist widersetzen. Die Volkskirchen stellen sich ins Abseits und machen sich obsolet ! Das Jesus-Projekt aber geht weiter !