Montag, 22. Juli 2013




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Habe die Tage etwas von Anselm Grün gelesen, dem Mönch mit der abgefahrenen Frisur.
"Wage den Neuanfang" ist der Titel des Büchleins. Und ich  konstatiere, der Mann hat was zu sagen. Ich vermute der hat in vielen Gesprächen mit Gescheiterten, liegengebliebenen angeschlagenen Seelen erkannt, zu dieser Thematik braucht´s etwas Licht und Balsam vom himmlischen Vater. Kurz zusammengefasst:. Das Leben ist kein Ponyhof und die Wunden (Sadomasoprinzip)die es schlägt  können eine Vita gewaltig durcheinander bringen. Auffällig und bedauernswert ist nur, dass es oft  bei den Frommen geschieht dieses gegenseitige wehtun.
War so nicht vorgesehen vom großen Baumeister, aber "shit happens"wo Menschen werkeln.
Doch das ist Gott sei Dank noch nicht das Ende, es kann weitergehen, hör auf zu grübeln über das Vergangene, lass deine eigene Schuld und die der anderen hinter dir! Nimm dir die Zeit die du dafür brauchst, vertraue Gott er liebt dich und fange neu an, er gibt die Lizenz zum Leben!
In der Bibel heißt es dazu "pflüge ein Neues", Lots Frau sollte nicht zurückschauen, Jesus meint "wer seine Hand an den Pflug legt und zurückschaut ist nicht geschickt zum Reich Gottes". Paulus wollte vergessen was dahinten ist und sich ausstrecken nach dem Zukünftigen.
Sicher das ist keine leichte Übung, der Allmächtige hätte ja auch die Krise und das Leid verhindern können, einfach eingreifen und bewahren, tut er aber oftmals nicht und dies bleibt ein Mysterium, er setzt uns dem Leben aus, auch mit seinen negativen  Facetten und scheut sich nicht uns an unsere Grenzen zu bringen. Und dann paradoxerweise ermutigt er zum weitermachen zum aufstehen, zum neu anfangen.Wer das fassen kann und den Glauben an einen guten Gott behält ist hier eindeutig im Vorteil. Neuanfang kann bedeuten mit anderen Leuten neu anzufangen, für manche sollte es das bedeuten weil es zu schmerzhaft ist sich in alten Strukturen zu bewegen.
Neuanfang findet aber auch im Kopf statt, vielleicht trennst du dich von Paradigmen die lange Zeit unverrückbar waren. Ja warum denn nicht, tue es, wage etwas Neues, pflüge ein Neues.
So eine Neuorientierung birgt doch auch die Chance in sich, Dinge neu zu bewerten,  aus alten Denkmustern auszubrechen sich selbst, seine Bedürfnisse und Grenzen, neu zu definieren, und nicht zuletzt Gott neu zu erleben. Unser Selbst und  Gottesbild, ist doch nicht in Stein gemeißelt, da darf oder besser gesagt sollte sich immer wieder was mal verändern und weiterentwickeln.
Zugegeben es klingt schon etwas abgedroschen aber es ist was dran, so eine Krise ist auch eine Chance! Um mit Anselm Grün zu sprechen "wage den Neuanfang" Ja man braucht schon ein wenig Mut dazu.

Robbi Renk

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