blognichtab
glauben - denken - querdenken - provozieren - formulieren - reformieren
Donnerstag, 6. Februar 2025
make a joyfull noise
Ich denke wenn wir uns an den Psalmen orientieren machen wir nichts falsch und haben ein umfassendes Modell wie auch „moderner“ Lobpreis aussehen könnte. Folgende Elemente sehe ich dort vertreten. Lobpreis und Dank,das beinhaltet das staunen über Gottes Größe, Gott für seine Schöpfung bewundern, auch jammern und klagen ist erlaubt, bitten, sein Wort proklamieren, still werden, jauchzen, Buße tun, sich an die großen Taten Gottes erinnern, zittern vor seiner Allmacht, weissagen und träumen. Wahrscheinlich findet man noch mehr Dinge was Lobpreis alles sein kann und ich verstehe den Unwillen gegen einen Trend, der dieses breite Spektrum einzuengen versucht und nur noch „halligalli“ Lobpreis zulässt, was ein Ausdruck von geistiger und seelischer Verkümmerung darstellt.
Diese Lobpreisgeschichte ist eine komplexe Sache, wir fokussieren uns einerseits auf Gott, wollen aber Menschen über die Musik erreichen und so kann jeden Sonntag-Vormittag ein kleines Wunder stattfinden, welches vielleicht am besten mit diesem Vers zu verstehen ist“ Gott wohnt im Lobpreis seines Volkes“.
Freitag, 31. Januar 2025
Kirchentag 2025
Ohje, ich erwarte erneut eine pseudofromme Show beim Kirchentag, die unverschlüsselten Botschaften wie „Trump und der Mißbrauch der Religion“, oder die „gemeinsame Suche nach einer stabilen demokratischen Basis“, zeigt schon an von wo der Wind weht!
Trump-Bashing, und den zur Schau getragenen Schulterschluß der links/grünen Minderheit im Land werden vermutlich die Tage bestimmen, flankiert von woken Provokationen. ( ich denke an die Abschlussrede des letzten Jahres „Gott ist queer“ )
Beinahe lustig ist es den „Rechten“ Missbrauch der Religion vorzuwerfen und selbst leidenschaftlich linke Politik zu befeuern.
Die merken das gar nicht, so angetörnt sind sie von ihrem Kampf gegen rechts und der Gewissheit, sie sind die Guten.
Ich bin ja ein Verfechter der strickten Trennung von Kirche und Staat und meine das Evangelium sollte die Botschaft der Kirche sein.
Dies wäre auch meine Empfehlung an die evangelikalen Brüder in den USA.
Aber irgendwie ist der Kulturkampf in die Kirche getragen worden, die Spaltung der Gesellschaft setzt sich hier fort und verlangt entweder einen Kompromiß oder einen klaren Schnitt !
Mittwoch, 22. Januar 2025
die EKD: Vorkämpferin für Frauenrechte
Gott sei Dank gibt es die EKD, sonst hingen wir immer noch im Patriarchat fest.
Gott Vater fehlte schon der Mut, neben den Stammvätern ein paar Frauen zu berufen.
Und unser Herr Jesus, ganz der Vater und vermutlich Gefangener seiner kulturellen Prägung, versäumte die Berufung von Frauen als Apostelinen, oder wollte er einfach seiner Mutter eins auswischen ? Die hatte sich ja beim Weinwunder ungebührlich eingemischt, sowas darf nicht unbeantwortet bleiben.
Von Paulus, der ja offensichtlich ein komisches Verhältnis zu Frauen hatte, konnte man dann natürlich nichts Bahnbrechendes erwarten und so sind uns die Verse überliefert, die eigentlich zensiert gehören, aber das kann ja noch kommen.
Also musste die EKD eingreifen und es hat wunderbar geklappt, heute mischen die Damen überall mit in Kirchen und Freikirchen, die Katholiken werden mit etwas zeitlicher Verzögerung nachziehen. Hallelujah !
--------- (leicht ironischer)Kommentar zur Ernennung von Maria Jespen zur ersten Bischöfin weltweit (jesus.de)-----------
Freitag, 3. Januar 2025
Weltfrieden und Trostpflaster für Alle
Für mich als hartgesottener evangelikaler Christ, konservativ, charismatischer Prägung, ist die „Öffnung der hl Pforte“ vergleichbar mit dem Sack Reis der in Peking umfällt. Ich möchte damit den lieben Katholiken nicht wehtun, die mich mit ihren exklusiven Ritualen zwar immer wieder etwas irritiert zurücklassen, wo aber zweifelsfrei auch echter lebendiger Glaube zu finden ist.
Man sagt ja, „viel Feind viel Ehr“, ich fühle mich gesegnet, ob mit oder ohne Urbi et Orbi !
Ich sehe die „Institution“ Kirche kritisch, genauso den Mann auf dem „Stuhl Petri“, der mich weder geistlich inspiriert noch als Theologe überzeugt.
Die ständigen Friedensaufrufe empfinde ich als sinnentleert, weil sie weder gehört werden, noch der Lebenswirklichkeit entsprechen. Da halte ich mich an meinen „Herrn“ der vorhergesagt hat, dass man am Ende der Tage von viel „Kriegsgeschrei“ hören wird und auch sonst schwere Zeiten auf uns zukommen werden. Zu dieser Prophezeiung gehört auch der Hinweis, dass die Menschen vor Furcht verschmachten werden.
Das scheint mir auch immer mehr Realität zu werden, gefühlt geht die halbe Nation in Therapie um sich von Ängsten und Problemen kurieren zu lassen, da hören sich die salbungsvollen Tröstungen unserer „geistlichen Führer“ doch ziemlich substanzlos an.
Frieden (Herzensfrieden) hat Jesus denen versprochen die ihm ernsthaft nachfolgen, man könnte auch sagen, den gibt es nicht mit der Gießkanne!
Montag, 16. Dezember 2024
alle Jahre wieder kommt das Christuskind.....
Ich denke der liebe Gott grast das Land ab und guckt wo er jemanden in den Himmel locken kann.
Dafür setzt er sein Bodenpersonal ein, die Festangestellten und die Eherenamtlichen.
Und ich bin überzeugt, Weihnachten ist ein guter Zeitpunkt für dieses Unterfangen, nicht wenige öffnen ja die Tür zum Innersten zumindest einen Spalt und schon könnte der „göttliche Fuß“ drinnen stehen.
Es gibt ja den etwas antiquierten Spruch “ „ Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und nicht in dir, du bleibst noch ewiglich verloren. „
Mir scheint die Leute in der beginnenden Moderne waren schlauer wie wir, das Geheimis der Wiedergeburt haben sie zumindest verstanden.
Und da bin ich bei meinem Punkt, ein kleiner religiöser Schauer reicht nicht aus um das Weihnachtsgeschehen in seiner Tiefe zu erfassen, da braucht es mehr und Gott seis geklagt, leider geben sich viele Verkündiger mit einer vollen Kirche zufrieden und verpassen die Chance den Leuten das Evangelium weiterzugeben. Eine Botschaft die die Seele rettet und wenn es in Vielzahl geschieht das Potenzial hat ein Land zu verändern !
Donnerstag, 24. Oktober 2024
Martin Luther 2.0
Es wird auch in einigen Jahren noch „viele“ evangelisch gläubige Christen geben. Und auch die Kirche als Organisation wird fortbestehen.
Von einem „gesundschrumpfen“ möchte ich aber nicht reden, meine Prognose ist eher düster, die Weichen sind gestellt, man will modern sein, auf der Höhe der Zeit, da passt ein auf das Kreuz fokussiertes Evangelium nicht ins Bild und schon gar nicht eine Sexualmoral, die dem Menschen Grenzen setzt. So drängt man also Gott selbst aus der Kirche, was bleibt ist eine humanistisch geprägte Bewegung, eine NGO der Gutmenschen, die bevorzugt alle Minderheiten und Diskriminierten dieser Welt im Auge hat, ausgenommen die bibeltreuen Christen.
Dafür steht dann die Regenbogenfahne und die weiße Taube, so werden fatalerweise zwei christliche Symbole sinnentleert, steht doch das eine für Gericht und Gnade und das andere für den hl Geist, Autor der Schrift und Siegel Gottes für die sich ihm hingegebenen Menschen.
An die Reformierbarkeit der Kirche mag ich nicht glauben, auch nicht an einen Martin Luther 2.0, anders als im 16 Jahrhundert leiden die Menschen ja nicht an einem entstelltem Evangelium und der Angst vor einem zornigen Gott, nein, es hat eine Immunisierung gegen alles göttliche stattgefunden, eine Art unsichtbare Massenimpfung, die alle Sensoren für geistliche Dinge stilllegt.
Wünschen würde ich es mir anders, aber daran glauben kann ich nicht!------Kommentar in Jesus.de "ist die Kirche reformierbar"?
Mittwoch, 17. Juli 2024
UNUM- its Showtime
Das Highlight des Jahres für "Toleranzbesoffene". UNUM könnte in die neuere Kirchengeschichte eingehen, als eine Art „christliches Synkretismus-Festival“. Ich deute es als Dammbruch, die evangelikale Welt öffnet sich den Papisten und den charismatischen Esoterikern. Jesus bat den Vater, „heilige sie in der Wahrheit“ und nicht einige sie in der Vielfalt. Etwas vereinfacht könnte man auch sagen, wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht !
Abonnieren
Posts (Atom)