Mittwoch, 26. April 2023

Anglikanische Kirche und Homosexualität

Ich persönlich freue mich über den „konservativen Widerstand“ und so traurig Spaltungen sind, nach Johannes müssen sie ja kommen, damit die „Guten“ offenbar werden . Und eines muss gesagt werden, nicht die Traditionalisten haben den Boden der Einheit verlassen, sondern die „Progressiven “ , zumal Homosexualität im jüdisch/christlichen Kulturkreis seit jeher als sündhaftes Verhalten bewertet wurde und das biblische Zeugnis eindeutig ist ! Eigentlich unfassbar, aber der Streit um diese Frage wird noch viele Kirchen und Freikirchen sprengen, die „Zeitgeistigen“ werden sicher einen Pyrrhussieg erringen und der Beifall der liberalen Gesellschaft ist ihnen sicher, der schmale Weg war eben schon immer, um mit Naidoo zu sprechen „steinig und schwer“ !...... Kommentar auf Jesus.de

Dienstag, 18. April 2023

christliche Taliban

ein undankbares "Geschäft" dieser Kampf gegen die "Verfälscher des Wortes" Lohn gibt es wenn überhaupt nur im Himmel, nicht mal das Prinzip "viel Feind, viel Ehr" scheint hier zu greifen! Störenfriede, Nestbeschmutzer, Taliban im christlichen Gewand sind diese notorischen Warner die die Harmonie der "Liebenden" und "Toleranten" torpedieren. Da braucht man viel Rückgrat, ein dickes Fell und natürlich Beistand von Oben !......... mein Kommentar auf ein Youtube-Video von Matthias Lohmann

Dienstag, 14. März 2023

collegia pietatis

collegia pietatis (Kreise der Frömmigkeit), sicherlich ein etwas verstaubter Begriff, (mir sind auch nur die lateinischen Einsprengsel bei Asterix geläufig) diese "frommen Kreise" sollten die Antwort auf eine immer mehr formelle Kirche sein, der es an echtem geistlichen Leben und Substanz fehlte. Im Schwäbischen, wurden diese Treffen wortkarg als "Schtund" bezeichnet und hatten bis ins vorige Jahrhundert regen Zulauf. So war der Pietismus lange Zeit das Gegengewicht eines eher oberflächlichen Glaubenslebens. Bekehrung, ein Gott geweihtes Leben und die Liebe zum Wort Gottes war die Kernbotschaft der Pietisten. Von den guten Früchten zehren wir noch Heute !  Gibt es also Grund und Bedarf die Schtund wieder aufleben zu lassen, steckt mehr dahinter als pure Nostalgie? Wie könnte man die geistliche Situation im Land mit wenigen Worten beschreiben? Natürlich gibt es unzählige hingegebene Gotteskinder und immer noch viele gesunde Gemeinschaften, aber eben auch die Kehrseite davon. Die ev Kirche in Deutschland ist geprägt von liberalen, politisch links stehenden Persönlichkeiten, Umweltschutz, Feminismus und Migrationspolitik sind die vorherrschenden Themen und scheinen die klare Botschaft des Evangeliums ausgestochen zu haben. "Lasst uns die Welt retten, die Seelen können warten" Traditionelle moralisch/ethische Standards werden systematisch aufgeweicht. Hemmungslose Bibelkritik ist oftmals Ursache dieser traurigen Entwicklung. Freikirchen, viele Jahrezehnte Bastionen der "Wahrheit" springen nach und nach ebenfalls auf diesen Zug auf, Extrem-Charismatische Kreise irritieren mit zweifelhafter Theologie und fragwürdigem Frömmigkeitsstil. Ein verweltlichtes Christentum, ein verwässertes Evangelium, ein prophetisch angekündigter Abfall vom Glauben und wir mittendrin.  Hätten Kreise, die pietistische Grundsätze neu aufleben lassen dieser unguten Entwicklung etwas entgegenzusetzen? Könnten sie den Gläubigen Orientierung und Zuversicht geben ? Wenn das lebendige Wort Gottes ins Zentrum rückt, Nachfolge in Gemeinschaft gelebt wird und man den Herrn aller Herren, Herr sein lässt, dann könnten "neu-pietistische Kreise" Gottes Antwort auf eine schwächelnde Kirche sein!

Dienstag, 31. Januar 2023

mir tut alles weh

mein Leiden an der Pfingstlich/Charismatischen Bewegung und die harten Angriffe der frommen Gegner ! (2x Din A 4) daran interessiert, dann bitte eine Mail an freerob@gmx.de

die EKD und die Schuld an den Sinti und Roma

Sich mit begangener Schuld auseinanderzusetzen ist immer angebracht, das gilt für das Individuum, wie auch für eine, wie auch immer geartete Gemeinschaft. Also ein gutes Signal an die Sinti und Roma- Community , wenn auch um Jahrzehnte verspätet. Eine protestantisch geprägte Kirche sollte aber über die Schuldfrage und moralisches Handeln hinausgehen und auf den hinweisen, der letztlich allein Schuld und Sünde vergeben kann. Im Rückblick auf die Nazi-Herrschaft in Deutschland drängt sich die “Lehre” von der sündhaften Natur des Menschen doch förmlich auf ! Und auch der Vergebende, vergibt schlussendlich, weil ihm vergeben wurde. So interpretiere ich die Geschichte vom Schalksknecht. Weist dieses “starke Zeichen” auf Christus hin, oder bleibt es ein zwischenmenschlicher Akt, der lobenswert ist, aber echte spirituelle Tiefe vermissen lässt. Das Kreuz ist der einzige Ort der Welt wo das zentrale Problem des Menschen gelöst wurde, hier starb das Opferlamm Gottes, aus freiem Willen, um den Zorn Gottes über alles unheilige und sündhafte im Menschen zu befrieden. Hier kann wieder Gemeinschaft entstehen, zwischen einem dreimal heiligen Gott und dem gefallenen Menschen. Was sich vielleicht etwas verkopft anhören mag, ist das schönste Geschenk des Himmels und die größte erlebbare Sache auf Erden, die “Fingerspitze Gottes” berührt den Menschen. (in Anspielung auf Michelangelo) Wer Jesus am Kreuz nicht erlebt, erlebt ihn eigentlich gar nicht ! Leider sind diese fundamentalen Dinge in Vergessenheit geraten und tragischerweise selbst in den Kirchen nur in homöopathischen Dosen zu bekommen. So bleiben gutgemeinte Handlungen im moralischen Raum gefangen und die Weite und Freiheit des Evangeliums wird nicht erlebt ! (Kommentar bei pro medienmagazin )

Montag, 9. Januar 2023

Evangelium, was ist das denn?

Ja was ist denn nun das Evangelium ? Ich hab das Gefühl, die Autoren sind sich nicht ganz sicher !? Sünder selig zu machen, hätte ein Pfarrer vor hundert Jahren gesagt, heute sollte man Fridays for future irgendwie mit einbauen, oder die sexuellen Nöte der Leute vom Evangelium her angehen. Und inklusiv soll Jesus gewesen sein, das sahen die damaligen Schriftgelehrten wohl etwas anders, sicher er hat die Hure bewahrt, aber ihr auch eine starke Empfehlung mit auf den Weg gegeben ! Jetzt mal ganz unverblümt, wenn ich diesen Artikel als junger rebellischer Mann in die Hände bekommen hätte, wäre es mit dem Glauben wahrscheinlich nix geworden. Aber zur Wahrheit gehört auch, Gott rettet Menschen, trotz seines seltsamen Bodenpersonals. (da schließ ich mich mit ein ) Paulus wollte nur Jesus predigen und den gekreuzigt, den würden wir heute nochmal auf die Bibelschule schicken zum nachsitzen. Hatte aber großen Erfolg beim Seelenretten, wenn es auch immer wieder mal Haue gegeben hat. Mit der „Rettung der Seelen“ ist es eh so eine Sache, vor was sollen wir eigentlich gerettet werden? Ich bemühe nochmal den namenlosen Pfarrer von vorhin, der hätte geantwortet, vor der Hölle, aber bitte, das ist doch jetzt wirklich „Kinderglauben“ . Ich wundere mich, wie man innerhalb weniger Jahrzehnte die Botschaft Jesu so ausbeinen kann, dass nurmehr die Ahnung eines klaren Weges in den Himmel übrig bleibt. Unbeantwortete Fragen und göttliche Geheimnisse gab es ja schon immer, aber die Gläubigen, konnten sagen, woher sie kommen, wohin sie gehen und warum sie hier sind. Das würde man heute als anmaßend und begrenzt bezeichnen, ich nenne es Heilsgewissheit. (Kommentar bei jesus.de)