Mittwoch, 4. Januar 2017

mein kurzer persönlicher (politischer) Jahresausblick 2017

 Ich sehe 2017 gewaltige Umbrüche auf uns zukommen. Alles beginnt im Frühjahr, eine Formation Wildgänse fliegt benebelt vom Heimweh in die Rotorblätter eines Windparks an der Nordseeküste. Die Tiere verenden qualvoll, die Kanzlerin, bewegt von dem Unglück verkündet am Tag danach den Ausstieg aus der Windenergie.
Ab 2020 beziehen wir unseren Sonnen-Strom vorrangig aus den Staaten des Maghreb, im Gegenzug gibt es deutliche Visa-Erleichterungen für die Bewohner Nordafrikas. Thomas de Maiziere kann im Sommer noch keine robusten Zahlen vorlegen, er rechnet mit ungefähr 7 Millionen Zuwanderern , etwa die Hälfte sollen Akademiker sein.
Zu Ostern gibt Wolfgang Schäuble einen Scheck über 120 Milliarden an Italien frei, die Italiener seien gerade etwas klamm. Papst Franziskus spricht im Petersdom ein Gebet für Schäuble und stellt ihn unter den Schutz Gottes.
Die Wahlen im September verlaufen friedlich, nachdem sich Autonome und  AFD-Anhänger im Vorfeld erbitterte Kämpfe geliefert haben, es gab Tote und Verletzte, entscheiden sich die Wähler  für die Weiterführung der großen Koalition. Die Raute wird als zusätzliches Logo in das Staatswappen integriert.
Ende November beschließt der Bundestag nach einem bewegenden Statement von Frau Käßmann die null Promille- Regelung. Einen Antrag der Grünen, Veganer von der Steuer zu befreien, scheitert an der CSU, es wird gemunkelt Ulli Höneß hätte im Hintergrund die Strippen gezogen. Die  Republik kommt kurz vor Weihnachten in ruhigere Fahrwasser!

Mittwoch, 14. Dezember 2016

kleiner Impuls für unsere Männergruppe (per mail)

Liebe Männer, liebe Brüder
wenn ich mein eigenes Leben Revue passieren lasse, oder die gebündelten Eindrücke der vergangenen "Jahrzehnte" an mir vorüber ziehen lasse, ich richte meinen Fokus gerade auf die Problematik des Selbstwerts, sehe ich folgende Zusammenhänge. Zuerst möchte ich sagen, dass der unerrettete Mensch ganz auf sich selbst reduziert ist, er erlebt die Wertschätzung die Gott dem Menschen gibt zumindest nicht bewusst und ist somit ganz auf sein "Fleisch" d.h. auf seine natürlichen Ressourcen begrenzt.
Wehe dem der da nicht reich gesegnet ist!
Ein schwaches, unsicheres Selbstwertgefühl ist meines Erachtens Grund für viele Probleme in dieser Welt, man hat ein Problem mit sich selber und ganz schnell mit seinen Mitmenschen.
Mit Problemen meine ich ganz konkret, man ist nicht glücklich und kann wenig zum Glück der  Anderen beitragen.
Es mag ja Leute geben, die ohne Gott einen ganz zufriedenen, ausgeglichenen Eindruck machen, da scheint nichts zu fehlen, eine glückliche Kindheit, eine ausgewogene Persönlichkeit und ein dickes Bankkonto, was will man mehr?  
Aber wie viel Menschen hadern mit ihrer Herkunft, ihren Defiziten,  Biografie oder mit Lebensumständen?
Sie kämpfen ständig um Anerkennung und Wertschätzung ! (klar das braucht man auch!) 
Der geistliche Mensch, dessen Seele von Gott berührt ist, lebt fortan im Glauben, er bekommt einen Blick über das Sichtbare hinaus.
Die natürliche Herkunft ist nicht mehr entscheidend, Gott hat ihn ja in seine Familie aufgenommen. Defizite sind nicht  der Weltuntergang, aber auch nicht in Stein gemeißelt.
Situationen die eine zerstörerische Komponente hatten, Ehescheidung, Missbrauch, Betrug, Ausgrenzung bestimmen nicht mehr die Gedankenwelt, weil man im Blick auf Gott Menschen vergeben kann und zu Lebensumständen ein ja findet.
Dies vor allem weil es durch Gott eine Zukunft eine Perspektive jenseits der bösen Erfahrungen gibt!
Auch eigene Schuld hat nicht mehr die Kraft das Leben zu blockieren, sei es durch Schamgefühle oder Versagensängste.
Mit Gott verbunden sein verändert die Ausgangslage, plötzlich heißt es " ich vermag alles durch den der mich mächtig macht".
Nicht in einer Art Arroganz, sondern demütig, weil Gott sich  meiner erbarmt hat.
Wenn Gott mich annimmt mit allem drum und dran, hab ich dann noch einen Grund mich selbst nicht anzunehmen, oder darf ich mich im Stillen als wertlos bezeichnen oder muss ich neidisch auf andere Menschen sein, oder um Anerkennung buhlen ?
Zur Wahrheit gehört aber leider auch, dass man zwar gläubig sein mag, aber seine geistliche Sicht verliert und letztlich zwar "errettet" aber im gleichen Strickmuster wie der unerlöste Mensch weiterlebt. Das hab ich selber auch schon erlebt ! Aber Gott sei Dank, Gott schenkt gerne einen Neuanfang oder altmodisch ausgedrückt "Buße" und dann geht es nochmal von vorne los aber richtig !

Gott segne uns Männer, ok die Frauen auch !

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Jesus liebt den Mittelstand

Komme eben von einer Wander-Reise zurück.
Wandern und Baden auf Mallorca, war klasse und gar nicht teuer.
Organisiert von einer christlichen Reisegesellschaft, also alle Teilnehmer waren "wiedergeboren"
und anständig. Klar die demographische Entwicklung im Land spiegelte sich auch in dieser Gruppe wieder, Durchschnittsalter so um die 50, aber lauter fitte Leute, Salat und Gemüse war immer auf dem Tellerchen und die Lieder wurden doch meist aus dem Gedächtnis geschmettert.

Montag, 19. September 2016

Love & Peace Gedanken zur Berlin- Wahl (Leserbrief im Cicero)

Die AFD ist der eigentliche Gewinner der Wahl, da beißt die Maus keinen Faden ab, ok die FDP hat eine kleine Wiedergeburt erlebt, auch nicht schlecht für die Republik. Die beiden Großen Parteien CDU und SPD sind die Verlierer. Punkt !
In der Summe aber haben 50% der Leute links gewählt, dass ist  eine klare Botschaft und dies sei den "Rechten" ins Stammbuch geschrieben, die von "Machtübernahme" träumen.
Berlin ist speziell, hat aber eine Duftmarke gesetzt für andere Großstädte. Jetzt könnte man schon den "Bürgerkrieg" heraufbeschwören angesichts der Polarisierung, also bitte verbal abrüsten und zwar auf beiden Seiten. Nazi-Keule einpacken und auf "völkisches" Vokabular verzichten. Deutschland ist toll und wir wollen friedlich zusammen leben, Toleranz für den politischen "Gegner" gehört dazu und die Realität will akzeptiert sein, es gibt ein "rechtes" konservatives Klientel im Land, wie auch linke Multi-Kulti- Weltverbesserer. Die Protagonisten beider Lager sind gefordert !

Sonntag, 19. Juni 2016

Orlando

Mal ehrlich, ist ein ausgetickter Evangelikaler als Massenmörder unvorstellbar? Mich würde es nicht wundern, sollte ich noch zu meinen Lebzeiten von einer solchen Tat hören. Springen in den USA nicht etliche Waffennarren mit der Bibel in der Hand durch die Gegend? Den Kommentatoren aber ging es in erster Linie darum den Fokus, weg von den Muslimen auf die "verhassten" Christen zu lenken, das hat Methode. Und erinnert stark an die reflexartigen Äußerungen die nach jedem Terrorakt durch die Medien gehen, jetzt ja nicht die Muslime in Sippenhaft nehmen und flankierend, präventiv den "Rechten" eine Instrumentalisierung der Ereignisse unterstellen. So gerieren sich die Medienmacher zu Verteidigern des Islam, verstehe das wer will! Dem Normalbürger ist solches Querdenken fremd, der ahnt instinktiv woher die Gefahr kommt, da können die Meinungsmacher sagen was sie wollen, der deutsche Michel mag träge sein zum Protest aber ganz blöd ist er auch nicht!        

bei Idea als Leserbrief veröffentlicht

Donnerstag, 4. Februar 2016

Ein bisschen Spaß muss sein !



Der Bischof meint die AFD Außengrenzen, wobei er Rasentheorien mit ins Spiel bringt.
Die Frage ist allerdings, hat Frau Petri überhaupt etwas gesagt, oder wurde der Verfassungsschutz
beobachtet? Gabriel ist jetzt der  Erzengel und das Pack hat eine politische Heimat gefunden.
Mit Waffengewalt will die AFD auf mindestens 11 Prozent kommen, zumindest in kirchlichen Gremien. Aber nur wenn nicht gezündelt wird, sonst gibt es eine Schmutzkampagne.
Das finden aber einige skandalös und absurd. Auch die linken und rechten Extremisten.
Göring-Eckardt macht jetzt im evangelischen Posaunenchor mit, aber nur wenn Österreich die grünen Bürgermeister an der Grenze nicht kontrolliert.
Die Kernaussage scheint mir allerdings zu sein " wir wissen nicht wie sich alles entwickeln wird".
Das ist Weisheit pur und macht Hoffnung !

Kommentar an Idea online zum Thema: Christen in der  AFD !?
Irgendwie alles Gaga oder ?

Freitag, 4. Dezember 2015

Robbi`s Wahlempfehlung

Gedanken zur Landtagswahl in BW

Ja was wählen sie denn, die Leute die jeden Sonntag in die Kirche gehen?
Wohin mit dem Kreuz? Nein! Nicht das  Deko Accessoire vom Büchertisch.
Viele Jahre gab es eigentlich nur eine Option, die Parteien mit dem " C für christlich" waren erste Wahl. Sicher ein paar ganz Fromme entschieden sich  für die  bibeltreuen Christen oder die christliche Liga. Das war immer die richtige Wahl für Leute die konsequent gegen Abtreibung, Homoehe und künstliche Befruchtung sind.
Man konnte sich aber auch für Rot entscheiden, dass steht für soziales Handeln, auch  das war Jesus enorm wichtig. Die die Schöpfung mit aller Kraft bewahren wollten machten ihr Kreuz bei Claudia Roth  und vermutlich finden auch die einen gnädigen Gott.
Gelb für die Freiheit des Christenmenschen, sollte die FDP sich berappeln, wäre auch eine Möglichkeit.
Und die frommen Wahlverweigerer berufen sich darauf nicht von dieser Welt zu sein.
Man sieht alles ist möglich, alles erlaubt und alles auch irgendwie theologisch erklärbar.
Ein Hoch erstmal auf die Demokratie, die beste Staatsform in der Geschichte der Menschheit seit König David aus dem Amte schied.
Aber anstrengend ist sie schon diese "Volksherrschaft"  nicht jeder fühlt sich zum herrschen berufen und es kann auch ganz schön zermürbend sein, dieses Beschäftigen mit Politik und gesellschaftlichen Fragen. Auch darum schreib ich diese Zeilen, ihr solltet nach dieser Lektüre einfach euer Kreuz dorthin machen, wo ich es euch empfehle, ihr macht doch sonst auch immer alles was man euch sagt.
Spaß beiseite, was wählen wir denn nächstes mal ?
Seid ehrlich, ihr hattet die letzten Jahre ein wachsendes Unbehagen die Unionsparteien zu wählen.
Das wundert  nicht, es ist durchgesickert, die sind ziemlich weit  nach links gerückt, in die Mitte sagt man, das könnte auch zwischen den Stühlen bedeuten und so fühlt es sich auch irgendwie an.
Die waren schon lange das "kleinere Übel"
Aber hier möchte ich unbedingt einfließen lassen, unsere "Mutti" (Angela Merkel) ist beachtenswert, ich empfinde sowas wie Stolz, wenn sie auf internationalem Parkett agiert und sichtbaren Respekt von allen Vorturnern dieser Welt bekommt. Da hatten wir schon schlechtere Repräsentanten.
Ja Deutschland ist wieder wer und das bedeutet für uns, immer schön bescheiden bleiben und nicht vergessen wo wir vor 70 Jahren standen.
Übrigens vor 70 Jahren wurde Auschwitz befreit, was gar nicht geht für fromme Wähler ist auch nur der kleinste Anflug von Antisemitismus und Antizionismus, die Juden gehören zur Familie.
Gottes Augapfel tastet man nicht ungestraft an !
Deswegen muss man nicht alle Juden toll finden, den Friedmann zum Beispiel kann ich gar nicht leiden, Karl Marx hat deutlichen Schaden angerichtet. Genauso wenig muss man jede Handlung der israelischen Regierung verstehen, aber  hinter Israel stehen  ist deutsche Bürgerpflicht!
"Staatsräson" hat Mutti gesagt !
Zu Möllemann-Zeiten gab es antijüdische Strömungen in der FDP, so wie heute bei den Linken, also Holzauge sei wachsam!
Zurück zur Union, verwässerte Familienpolitik, Aufgabe von konservativen Werten, Schnellschüsse beim Atomausstieg, Eurorettung, Griechenlandrettung  Multikultiträume, ehemals nur von den Grünen geträumt und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, die kann man wählen, man muss aber nicht. Aber die dürfen gerne dominierende Kraft in Deutschland bleiben.
Ich glaube nicht an einen Wandel im Sinne eines durchgreifenden Paradigmenwechsels in der deutschen Politik. Ich hoffe aber auf eine korrigierende, Einfluss nehmende Kraft neben den etablierten Parteien.
Wie Eingangs erwähnt, die soziale Komponente ist nicht außer Acht zu lassen, die Versorgung der Armen, der Unterprivilegierten, der Alleinerziehenden, die Sozis sind immer wieder das soziale Gewissen der Nation, ein Paradoxon, dass gerade diese Partei mit der Agenda 2010 das schwache Deutschland auf Vordermann brachte.
Man halte von Gerhard Schröder was man will, aber das hat er gut gemacht.
Die heutigen Köpfe allerdings sind nicht wirklich beeindruckend, man denkt halt gern an Leute wie Willi Brand und Helmut Schmidt zurück, dass waren noch Männer!
Geben wir`s doch zu, oft entscheidet  auch einfach nur Sympathie für die Alphatiere oder unser Bauchgefühl, dass ist nicht verwerflich aber rational sollten wir trotzdem bleiben.
Nochmal zu den christlichen Kleinparteien AUF, PBC, Zentrum und wie sie alle heißen mögen, die haben alle ihre guten Motive, aber es kann nicht sein, dass jede christliche Hinterhofgemeinde seinen exklusiven politischen Arm hat, solange die nicht in der Lage sind ihre Kräfte zu bündeln, sind diese Stimmen verlorene Stimmen und werden nicht wahrgenommen. Und übrigens:
Jesus sagte "mein Reich ist nicht von dieser Welt", dass kann man als klare Trennung von Glaube/Kirche und Staat interpretieren, also wir Christen streben keinen Gottesstaat an, da unterscheiden wir uns deutlich von den Muslimen.
Das kann bedeuten Politik ist nicht gleich Umsetzung der Bergpredigt in allen Teilen.
Politik bedeutet viele manchmal zu viele Kompromisse, daran muss man sich gewöhnen.
Stichwort "Kräfte bündeln" darin sehe ich die eigentliche  Chance für uns.
Die Konservativen, christlich Gesinnten sollten sich als Kraft verstehen ein Selbstverständnis
entwickeln, sich wahrnehmen als Fels in der Brandung des Neo-Liberalismus, des Zeitgeistes,
der Aufweichung ewiger Werte und als Gegengewicht gegen den dominierenden links/grünen Mainstream.
Hat sich doch so entwickelt, links ist Salonfähig geworden, rechts ist gleich rechtsradikal, die Nazikeule wird  kräftig geschwungen, Fremdenhass unterstellt, dort wo  man eine geregelte Zuwanderung einfordert. Man ist Homophob, sprich krank wenn man dem Homo-Hype und Gender-Wahnsinn nichts abgewinnen kann. Die Verstaatlichung der Kindererziehung und Rekrutierung aller weiblichen Arbeitskräfte gilt als fortschrittlich. Islamkritik ist Islamphobie also schon  wieder etwas pathologisches.
Patriotismus und mehr Souveränität der Nationalstaaten wird als Nationalismus verbrämt.
Und Dumpfbacken und Pack, also einfach blöd und böse sind all diejenigen sich von den genannten Parteien nicht vertreten fühlen und ihre Unzufriedenheit äußern.
Die Eliten in Politik und Medien überschlagen sich in Superlativen der Ausgrenzung und Anklage, dass sollte uns stutzig machen.
Doch da hat sich was entwickelt im Land, da bildet sich ein Gegengewicht und da taucht auch etwas auf am Horizont ein kleiner Lichtstreif, die Leute unserer DNA  finden zusammen, artikulieren sich, begehren auf, organisieren eine Demo, haben ihre Foren im Internet.
Ein eher inhomogener Haufen, mit sicherlich auch grenzwertigen Leuten an den Rändern auch das darf nicht verschwiegen werden.
Aber ist es nicht eine Genugtuung zu realisieren, es gibt einen nennen wir es "wertkonservativen" Block" in Deutschland, noch nicht alle sind vom linken Mainstream erfasst, es gibt noch eine Meinung neben der Herrschenden.
Links/Rechts wird der Sache eh nicht wirklich gerecht, auch wenn wir Christen überwiegend einen eher rechtslastigen Schwung haben.
Also um auf den Punkt zu kommen, mein Tipp für euch wäre die AFD, hier sehe ich konservative Positionen gesichert, pragmatische Lösungen herausgearbeitet, christliche Werte betont und alles noch nicht so durchgestylt wie bei den etablierten Parteien.
Dort gibt es vernünftige Köpfe, Gauland, Petri, Meuthen und viele andere.
Ich sehe eine Chance für bekennende Christen dort ihre Positionen zu lancieren, die AFD könnte zum politischen Arm der konservativ/christlichen "Bewegung" werden.
Lasst euch nicht kirre machen, geht den Hetzern nicht auf den Leim. die überwiegende Mehrheit der AFD Leute kommt aus der bürgerlichen Mitte und nicht wie so gerne dargestellt vom rechten Rand.
Geht in euch, denkt darüber nach, geht wählen, suchet der Stadt (Nation) Bestes.