Donnerstag, 24. Oktober 2024

Martin Luther 2.0

Es wird auch in einigen Jahren noch „viele“ evangelisch gläubige Christen geben. Und auch die Kirche als Organisation wird fortbestehen. Von einem „gesundschrumpfen“ möchte ich aber nicht reden, meine Prognose ist eher düster, die Weichen sind gestellt, man will modern sein, auf der Höhe der Zeit, da passt ein auf das Kreuz fokussiertes Evangelium nicht ins Bild und schon gar nicht eine Sexualmoral, die dem Menschen Grenzen setzt. So drängt man also Gott selbst aus der Kirche, was bleibt ist eine humanistisch geprägte Bewegung, eine NGO der Gutmenschen, die bevorzugt alle Minderheiten und Diskriminierten dieser Welt im Auge hat, ausgenommen die bibeltreuen Christen. Dafür steht dann die Regenbogenfahne und die weiße Taube, so werden fatalerweise zwei christliche Symbole sinnentleert, steht doch das eine für Gericht und Gnade und das andere für den hl Geist, Autor der Schrift und Siegel Gottes für die sich ihm hingegebenen Menschen. An die Reformierbarkeit der Kirche mag ich nicht glauben, auch nicht an einen Martin Luther 2.0, anders als im 16 Jahrhundert leiden die Menschen ja nicht an einem entstelltem Evangelium und der Angst vor einem zornigen Gott, nein, es hat eine Immunisierung gegen alles göttliche stattgefunden, eine Art unsichtbare Massenimpfung, die alle Sensoren für geistliche Dinge stilllegt. Wünschen würde ich es mir anders, aber daran glauben kann ich nicht!------Kommentar in Jesus.de "ist die Kirche reformierbar"?